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Autor(en): Quarthal, Franz
Titel: Korruption in Gesellschaft und Staat des Ancien Régime
Erscheinungsdatum: 1987
Dokumentart: Zeitschriftenartikel
Erschienen in: Sozialwissenschaftliche Informationen 16 (1987), Nr. 1, S. 41-46
URI: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:93-opus-43050
http://elib.uni-stuttgart.de/handle/11682/5339
http://dx.doi.org/10.18419/opus-5322
Zusammenfassung: Die Korruption hat sich als ein fester Bestandteil einer Feudalgesellschaft erwiesen, in der Rechte und Privilegien ungleich verteilt waren und wo die Eingliederung sozial Schwächerer in die Patronage- und Klientelverhältnisse der priviligIerten Adels- und Hofgesellschaft für dIe Durchsetzung von Interessen nahezu unerläßlich waren. Mit der Überwindung des personal geprägten Staats- und Amtsverständnisses, mit der Entstehung und Durchsetzung einer neuen Beamtenethik, im Zeitalter der Aufklärung, wird auch die Korruption geächtet. Ihre Überwindung ist Bestandteil eines Modernisierungs-und Rationalisierungsprozesses, der die Entwicklung des Staates seit dem späten Mittelalter bestimmt.
Enthalten in den Sammlungen:09 Philosophisch-historische Fakultät

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