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Die Prävention der Nahtinsuffizienz nach tiefer anteriorer Rektumresektion durch eine lokale antimikrobiologische Prophylaxe. Eine Kosten-Nutzenanalyse
Die Prävention der Nahtinsuffizienz nach tiefer anteriorer Rektumresektion durch eine lokale antimikrobiologische Prophylaxe. Eine Kosten-Nutzenanalyse
Fragestellung der Studie war, ob sich bei der tiefen anterioren Rektumresektion die Behandlungskosten, der Aufwand sowie die Rate an Anastomoseninsuffizienzen durch lokale antimikrobiologische Prophylaxe senken lassen. Bei 80 Patienten, mit solchem Eingriff wegen eines Rektumkarzinoms, wurde das Wundgebiet mit einer Lösung aus Antibiotika oder einem Placebo über einen transanal gelegten Blasenkatheder alle sechs Stunden über 7 Tage gespült. Die Dekontamination führt neben einer signifikanten Reduzierung der Anastomoseninsuffizienzrate, zur Senkung der Behandlungskosten um 37,36%, der Liegezeiten auf Normalstation signifikant um 25,37%, der Intensivliegzeiten um 39,50% und der Anzahl der benötigten Endoskopien signifikant um 74,21%. Die Verwendung einer lokalen antimikrobiologischen Prophylaxe ist zu empfehlen, da sich dadurch die Rate an Nahtinsuffizienzen, die Behandlungskosten, die Liegezeiten, die Intensivliegezeiten und die Anzahl benötigter Endoskopien bei der tiefen anterioren Rektumresektion senken läßt.
tiefe anteriore Rektumresektion, lokale antimikrobiologische Prophylaxe, Kosten-Nutzenanalyse, Anastomoseninsuffizienz, selektive Dekontamination
Schneider, Daniel
2005
Deutsch
Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
Schneider, Daniel (2005): Die Prävention der Nahtinsuffizienz nach tiefer anteriorer Rektumresektion durch eine lokale antimikrobiologische Prophylaxe: Eine Kosten-Nutzenanalyse. Dissertation, LMU München: Medizinische Fakultät
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Abstract

Fragestellung der Studie war, ob sich bei der tiefen anterioren Rektumresektion die Behandlungskosten, der Aufwand sowie die Rate an Anastomoseninsuffizienzen durch lokale antimikrobiologische Prophylaxe senken lassen. Bei 80 Patienten, mit solchem Eingriff wegen eines Rektumkarzinoms, wurde das Wundgebiet mit einer Lösung aus Antibiotika oder einem Placebo über einen transanal gelegten Blasenkatheder alle sechs Stunden über 7 Tage gespült. Die Dekontamination führt neben einer signifikanten Reduzierung der Anastomoseninsuffizienzrate, zur Senkung der Behandlungskosten um 37,36%, der Liegezeiten auf Normalstation signifikant um 25,37%, der Intensivliegzeiten um 39,50% und der Anzahl der benötigten Endoskopien signifikant um 74,21%. Die Verwendung einer lokalen antimikrobiologischen Prophylaxe ist zu empfehlen, da sich dadurch die Rate an Nahtinsuffizienzen, die Behandlungskosten, die Liegezeiten, die Intensivliegezeiten und die Anzahl benötigter Endoskopien bei der tiefen anterioren Rektumresektion senken läßt.