Im Kreis des Elefanten. Burgen als Ressourcen des Niederadels auf der Schwäbischen Alb 1250–1400

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/143542
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1435428
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-84886
Dokumentart: Dissertation
Erscheinungsdatum: 2023-10-19
Originalveröffentlichung: RessourcenKulturen ; 24
Sprache: Deutsch
Fakultät: 5 Philosophische Fakultät
Fachbereich: Geschichte
Gutachter: Hirbodian, Sigrid (Prof. Dr.)
Tag der mündl. Prüfung: 2021-11-12
DDC-Klassifikation: 900 - Geschichte
930 - Alte Geschichte, Archäologie
Freie Schlagwörter: Burg
Niederadel
Adel
Helfenstein
Schwäbische Alb
nobility
gentry
swabian alb
Homemaking
castle
Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/legalcode.de https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/legalcode
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Inhaltszusammenfassung:

Burg und Adel des Mittelalters werden nicht nur in den historischen Forschungen zusammengedacht. Besonders für den Niederadel war die Verfügung über Burgen entscheidend für die soziale Positionierung des jeweiligen Adelsgeschlechts. Zur Schärfung dieser Verbindung nimmt die Dissertation beides gemeinsam in den Blick und fragt nach der konkreten Bedeutung von Burgen in der Formierungsphase des niederen Adels zwischen 1250 und 1400. Im Fokus der landeskundlichen und interdisziplinären Studie stehen Adelsgeschlechter und ihre Burgen aus dem Umkreis der Grafen von Helfenstein in der Region zwischen Geislingen an der Steige und Blaubeuren auf der Schwäbischen Alb. Untersucht werden adlige Strategien des Homemakings, der Positionierung in der Welt. Mittelpunkt dieser Positionierung war die Burg. Sie erscheint als räumlicher wie sozialer Bezugspunkt, welcher in beinahe jedem Bereich adliger Lebenswelten Bedeutung besaß: Sie war Knotenpunkt und Nukleus der Herrschaft(sausübung), Zentrum sozialer Gruppenzugehörigkeiten sowie Bühne und Medium der kulturellen Teilhabe. Burg meint damit weit mehr als nur den möglicherweise bis heute erhaltenen Baubestand, sondern das soziale und räumliche Gesamtphänomen eines Zentrums mit vielen Funktionen. Ein Zugriff auf dieses multifunktionale Phänomen ‚Burg‘ eröffnete dem niederen Adel vielfältige Handlungsmöglichkeiten und damit Chancen der Positionierung in allen Bereichen adliger Zugehörigkeit. Auf diese Weise können Burgen im Sinne des Konzepts des Sonderforschungsbereiches 1070 RESSOURCENKULTUREN als soziokulturelle Ressource beschrieben werden.

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