Einfluss emotionaler Intelligenz auf die Integration von akustischen und visuellen nonverbalen Kommunikationssignalen

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/149911
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1499117
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-91251
Dokumentart: Dissertation
Erscheinungsdatum: 2024-01-26
Sprache: Deutsch
Fakultät: 4 Medizinische Fakultät
Fachbereich: Medizinische Fakultät
Gutachter: Wildgruber, Dirk (Prof. Dr.)
Tag der mündl. Prüfung: 2023-12-13
Schlagworte: Emotionale Intelligenz , , Prosodie , Mimik
Freie Schlagwörter: visuelle Dominanz
emotionaler McGurk-Effekt
multisensorische Integration
nonverbale Kommunikation
Lizenz: http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en
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Inhaltszusammenfassung:

Die korrekte Verarbeitung nonverbaler Kommunikationssignale stellt eine wichtige Funktion in der sozialen Interaktion dar. Bei der Verarbeitung emotionaler nonverbaler Signale spielt auch die emotionale Intelligenz eine wichtige Rolle, also die Fähigkeit Emotionen wahrzunehmen, zu analysieren und zu verarbeiten. Ziel dieser Studie war die Untersuchung einer visuellen Dominanz bei der Beurteilung multimodaler emotionaler Ausdrücke sowie deren Zusammenhang mit der emotionalen Intelligenz. Explorativ wurde ein möglicher emotionaler McGurk-Effekt berücksichtigt sowie emotionsspezifische Unterschiede der visuellen Dominanz und der Antwortzeiten analysiert. Das Hauptexperiment erbrachte eine visuelle Dominanz, d.h. audiovisuell inkongruente Ausdrücke wurden häufiger über den visuellen Stimulus beurteilt. Die erwartete geringere visuelle Dominanz bei Personen mit höherer EI bestätigte sich nicht. Dazu bedürfte es einer bildgebenden Studie mit dem verwendeten Stimulusmaterial, um eventuell einen Zusammenhang zwischen EI und Stimm- bzw. Gesichtssensitivität zu finden. Ein emotionaler McGurk-Effekt zeigte sich einzig für die Kategorisierung von Ekel bei Präsentation eines ärgerlichen akustischen und verführerischen visuellen Signals. Dieser war bei Personen mit höherer Selbsteinschätzung in der EI geringer ausgeprägt.

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