Strategien der Regionalisierung. SWR- und WDR-Vorabend-Magazine: Ein Vergleich

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Zitierfähiger Link (URI): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-57001
http://hdl.handle.net/10900/46904
Dokumentart: Dissertation
Erscheinungsdatum: 2011
Sprache: Deutsch
Fakultät: 5 Philosophische Fakultät
Fachbereich: Medienwissenschaft
Gutachter: Muckenhaupt, Manfred (Prof. Dr.)
Tag der mündl. Prüfung: 2011-02-24
DDC-Klassifikation: 070 - Nachrichtenmedien, Journalismus, Verlagswesen
Schlagworte: Regionalisierung , Fernsehen , Strategie , Magazinsendung , Vergleich , Südwestrundfunk , Westdeutscher Rundfunk
Freie Schlagwörter:
Regionalization , Television , Strategy , Magazine , Comparison
Lizenz: http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en
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Inhaltszusammenfassung:

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Regionalfernsehen im Hinblick auf dessen Nahraumbezug. Fokussiert werden dabei die Landesmagazine „Landesschau Baden-Württemberg“ des SWR sowie „Aktuelle Stunde“ und „Lokalzeit Köln“ des WDR. Die zentralen Fragen der Untersuchung lauten: Was kann regionale Berichterstattung bedeuten, welchen Niederschlag findet sie in Regionalmagazinen und wie werden die unterschiedlichen Konzepte der Regionalisierung von Zuschauern angenommen? Der grundlegenden Frage „Was ist Region? nähert sich die Arbeit historisch an unter Berücksichtigung geografischer, soziologischer und psychologischer Faktoren. Ausgehend von den Ansätzen von Teichert und Bausinger werden folgende regionale Dimensionen beleuchtet: Aktions-, Ereignis, Wirtschaftsraum und Alltagskultur. Am Beispiel des SWR-Hörfunks werden strategische Überlegungen zur Regionalsierung unter den Aspekten der Studio- und Senderinfrastruktur, der Zielgruppen und Themensetzung exemplarisch für eine Übertragung auf den TV-Bereich diskutiert und analysiert. Die differenzierte Vorstellung der „Landesschau Baden-Württemberg“ verdeutlicht die Ausrichtung auf das Ziel der regionalen Nähe: Profil, Sendeplan, Beitragsformen, Struktur der Regionalstudios und Zielgruppenanalysen machen die „Landesschau Baden-Württemberg“ als Regionalmagazin kenntlich. Ein großer Teil der Arbeit widmet sich den Methoden der senderinternen Medienforschung: Die schrittweise Differenzierung der Frage, wie erfolgreich Strategien der Regionalisierung sind, führen von der reinen Quotenmessung zu qualitativen Ergebnissen des SWR-internen Programmbewertungsverfahrens. In einem weiteren qualitativen Schritt überprüft die vorliegende Untersuchung die regionalen Strategien auf der Sendungs- und Beitragsebene. In einem deskriptiven Teil werden Mittel der regionalen Verortung auf der Text-, Bild- und Tonebene beschrieben und kritisch eingeordnet. Der Vergleich mit dem WDR-Magazin „Aktuelle Stunde“/“Lokalzeit“ zeigt die Chancen einer verbesserten Zuschauerakzeptanz durch die Strategie der subregionalen Auseinanderschaltung auf.

Abstract:

The present work deals with the regional television concerning the importance of „region“ for the viewer. The focus is on „Landesschau Baden-Württemberg“, „Aktuelle Stunde“ and „Lokalzeit Köln“ of WDR. The central questions of the investigation are: What can regional coverage mean, how is it set in regional magazines and how are the different concepts of regionalization accepted by viewers? The basic question "What is region? approaching the work historically at taking into account geographical, sociological and psychological factors. Based on the approaches of Teichert and Bausinger following regional dimensions are highlighted: action, event, economy and everyday culture. The example of the SWR radio, strategic considerations concerning regionalization under the aspects of studio and broadcasting infrastructure , the target groups and agenda-setting are discussed and analyzed as an example for a transmission to TV. The differentiated presentation of the "Landesschau Baden-Würtemberg" highlights the focus on the objective of regional proximity: Profile, broadcast schedule, contribution forms, structure of the regional studios and target group analysis identifies the "Landesschau Baden-Württemberg" as a regional magazine. Much of the work is devoted to the methods of the sender's internal Media Research: The progressive differentiation of the question, how successful strategies of regionalization are, have lead from the pure rate measurement to qualitative results of the internal SWR Program evaluation process. In a further qualitative step the present investigation verifies regional strategies on the broadcasting and film level. In a descriptive part means of regionalization are described and critically classified based on text, image and sound levels. The comparison with the WDR-magazine "Aktuelle Stunde" / "Lokalzeit" shows the chances of improved acceptance by the audience by the mean of circuit apart.the sub-regional contents.

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